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Parkraumbewirtschaftung

Seit Jahren beschäftigt das Thema „Flughafenparker“ speziell die Bürger im Holzwickeder Norden, die Gemeindeverwaltung und natürlich die Politik. Gibt es irgendwelche umsetzbare Ideen? Nein, außer dass immer wieder neu nach Lösungen gesucht wird, tut sich da (fast) nichts!


Okay, aufgrund einer Anregung der SPD-Fraktion wurde ein zusätzlicher Mitarbeiter für die Überwachung des ruhenden Verkehrs eingestellt. Das war eine zielführende Maßnahme, die sich zwischenzeitlich so bewährt hat, dass in diesem Jahr eine weitere Personalaufstockung angeregt worden ist. Leider reicht diese Maßnahme aber bei Weitem nicht aus, das ursächliche Problem in den Griff zu bekommen.


Bei der dreitägigen SPD-Klausurtagung im November stand das besagte Reizthema ganz weit oben auf der To-do-Liste. Im Nachgang feilten Sascha Pawelka und ich weiter an unserer Idee, im Umfeld des Dortmunder Flughafens eine gezielte Parkraumbewirtschaftung einzurichten.

Wir sprachen mit Experten bezüglich der Rechtssicherheit und Praxistauglichkeit, sahen uns an, wie die Gemeinde Möhnesee das Problem „Fremdparker“ angeht und legten unserer Bürgermeisterin nun ein ausgearbeitetes Konzept mit der konkreten Lösungsoption „Parkraumbewirtschaftung“ vor.    


Grundsätzlich ist es den Kommunen möglich, bestimmte Bereiche oder kommunale Flächen als Parkraum zu bewirtschaften. Was könnte eine solche gezielte Parkraumbewirtschaftung, beispielsweise nördliche der Bahngleise, bewirken?


Dauerparker, weil der Kostenvorteil gegenüber der Nutzung der vorhandenen Flughafenparkplätze entfällt, fahren diese Bereiche nicht mehr an, der Parksuchverkehr geht zurück und letztlich werden dort keine Fahrzeuge mehr für einen längeren Zeitraum abgestellt.


Natürlich dürfen für Anwohner und Kurzzeitparker keine maßgeblichen Nachteile aus einer solchen Parkraumbewirtschaftung entstehen. Wie in der Gemeinde Möhnesee praktiziert, könnte auch die Holzwickeder Verwaltung stark ermäßigte fahrzeuggebundene Jahresparkscheine ausschließlich für berechtigte Anwohner ausstellen.


Für Kurzzeitparker sollte ein mehrstündiges kostenfreies Parken möglich sein, um  Anwohner oder Geschäfte zu besuchen. Dazu könnte die gute alte Parkscheibe in das Auto gelegt werden oder, bei einem etwas längeren Aufenthalt, das sogenannte Handyparken genutzt werden. 

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